Das Orchester
Kammerorchester Nußloch
Musikalischer Leiter
Timo Jouko Herrmann
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Konzertmeisterin
Christine Thielen
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Violine 1
Christine Thielen
Christine Bier
Cordula Kienle
Ulrike Biesel-Weidig
Renate Lange
Marius Dressler
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Violine 2
Gisela Lindermann
Ingrid Heller
Anna Dorothea Süss
Carmen Diemer-Stachel
Marion Kirsch
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Viola
Roland Bierwald
Arthur Rossrucker
Enrica Cherubini
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Violoncello
Christina Gökdag
Michaela Brühl
Renate Tangermann
Heike Hildebrand
Christoph Dressler
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Flöte
Tobias Hornung
Maria Bierwald
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Oboe
Michal Schäfer
Franziska Freyer
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Klarinette
Alexander Rautnig
Andreas Wittmann
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Fagott
Hermann Schult
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Dirigent
Timo Jouko Herrmann
>> Hier zu seiner Webseite

Timo Jouko Herrmann studierte Komposition bei Prof. Ulrich Leyendecker an der Staatlichen
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Weitere wichtige Impulse und
Anregungen erhielt er von den Komponisten Hermann Schäfer, Krzysztof Meyer, Detlev
Glanert, Roberto Doati und Wladimir Zagorzew.
Er schrieb u.a. Werke für den Heidelberger Madrigalchor, das Bläserensemble des
Gewandhausorchesters Leipzig, die Opernschule der Mannheimer Musikhochschule, die
Heidelberger Sinfoniker und das Philharmonische Orchester Heidelberg sowie für das
Sinfonieorchester der Justus-Liebig-Universität Gießen und Sinfonieorchester TonArt
Heidelberg. Daneben verfasste er Auftragswerke für Festivals wie die Heidelberger Biennale
für Neue Musik, das SYLTARTFESTIVAL oder die Konzertreihe für Neue Musik "kontrapunkte"
Speyer.
Einige Höhepunkte seiner bisherigen künstlerischen Laufbahn waren die Premiere der
Kammeroper "Unreine Tragödien und aussätzige Dramatiker" an den Städtischen Bühnen
Heidelberg, die Aufführung seiner Kadenzen und Eingänge zu Mozarts Fagottkonzert bei den
Salzburger Festspielen mit dem Fagottisten David Petersen und der Camerata Salzburg unter
Leitung von Sir Roger Norrington sowie ein literarisch-musikalisches Projekt mit der
Schauspielerin Heike Makatsch und Mitgliedern der Heidelberger Sinfoniker.
Für seine Kompositionen erhielt Herrmann diverse Auszeichnungen, darunter den
Kompositionspreis der SAP AG und der Stadt Walldorf, ein Stipendium der
Wilhelm-Müller-Stiftung sowie den 1. Preis beim internen Hochschulwettbewerb der
Mannheimer Musikhochschule. Beim vom Goethe-Institut Mannheim-Heidelberg 2005 ausgelobten
Wettbewerb "Goethe vs. Schiller" wurde sein Melodram "Monolog des Leicester" mit dem 2.
Preis bedacht. Im Rahmen des Berliner Opernpreises wurde er 2006 als Finalist zu einem
Workshop nach Berlin eingeladen. 2011 gelangte seine Komposition "Andraitx - Pomegranate
Flowers" ins Finale des internationalen Wettbewerbs "Soli fan tutti" am Hessischen
Staatstheater Darmstadt.
Neben seiner kompositorischen Tätigkeit ist Herrmann auch als Violinist und Ensembleleiter
aktiv. Als Solist war er u.a. bei den Darmstädter Tagen für Neue Musik und den Bruchsaler
Barocktagen sowie in mehreren Radioproduktionen des SWR zu hören. Er wurde mit Stipendien
der Karlsruher Händel-Akademie und der Vereinigung "Yehudi Menuhin - Live Music Now"
ausgezeichnet und gewann mit seinem Barockensemble operino den Gebrüder-Graun-Preis 2005.
Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter der "Walldorfer Musiktage" sowie seit November
2010 Dirigent des Kammerorchesters Nußloch.
Als musikwissenschaftlicher Berater ist Herrmann für verschiedene Ensembles und Solisten
tätig, darunter die Heidelberger Sinfoniker und das Mannheimer Mozartorchester. Eine von
ihm konzipierte und musikwissenschaftlich betreute CD mit Ouvertüren und Bühnenmusiken von
Antonio Salieri wurde 2010 für den Grammy Award nominiert.
Über die vielfältige Arbeit von Timo Jouko Herrmann wurde in diversen Medien berichtet,
darunter in den Radiosendern SWR2, MDR Figaro und der ungarischen Station MR3-Bartók. Das
SWR-Fernsehen stellte den Musiker u.a. in den Sendungen "Landesschau mobil" und
"Nachtkultur" vor.
Repertoire unter Timo Jouko Herrmann
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Sinfonie D-Dur Wq 183/1 (Hamburg, 1776)
Johann Gottlieb Naumann (1741-1801) Ouvertüre zu "Cora och Alonzo" (Stockholm, 1782)
Niels W. Gade (1817-1890) "Waldeseinsamkeit" aus "Ein Sommertag auf dem Lande" op. 55 (Kopenhagen, 1879)
Edvard Grieg (1843-1907) "Abend im Hochgebirge" op. 68, Nr. 4 (Bergen, 1900)
Jean Sibelius (1865-1957) "Valse triste" op. 44 (Helsinki, 1904)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Ouvertüre zu "Apollo et Hyacinthus" Kv 38 (1767)
Carl Ditters von Dittersdorf (1739-1799) Sinfonie A-Dur "Die Verwandlung der lykischen Bauern in Frösche" (mit Erzählung!) (1781)